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Ich kam des Wegs und seh' Dich sitzen,
dort wo du schon ewig sitzt
und wo Du auch noch sitzen wirst, wenn ich
schon lange nicht mehr da bin.

Deine Augen schau'n mich m?de an,
v?llig ausgelaugt und leer.
Bist ausrangiert schon viel zu lang,
kein Funken Glut, kein bisschen Feuer mehr.

Der Anblick macht mich traurig,
weil ich wei?, dass das nicht Du bist.
Warum l?sst Du Dich fallen,
ich wei? doch was noch da ist...

Hier nimm meine Hand,
ich nehm' Dich ein St?ck mit,
den Weg den Du mich jahrelang gef?hrt hast.
Bleib hier nicht sitzen - Du erfrierst!
Es geht nicht ohne Dich:
Die Suche nach dem Ende des Regenbogens,
ein St?ck vom Ende des Regenbogens -
f?r uns zwei.

Bist voraus geschritten Tag f?r Tag,
ich kam kaum hinterdrein.
Ein leuchtend Punkt am Horizont,
das Leuchtfeuer, die Sonne die mir scheint.

Der Wind hat oft gedreht,
der Regen den Zweifel noch gesch?rt,
doch es war niemals wirklich Angst,
ich wusste, davor ist jemand der mich f?hrt.

Doch hab ich Dich jetzt eingeholt,
weit vor Deiner Zeit.
Wenn es alleine nicht geht,
dann halt den Rest des Wegs zu zweit...

Hier nimm meine Hand,
ich nehm' Dich ein St?ck mit,
den Weg den Du mich jahrelang gef?hrt hast.
Bleib hier nicht sitzen - Du erfrierst!
Es geht nicht ohne Dich:
Die Suche nach dem Ende des Regenbogens,
ein St?ck vom Ende des Regenbogens -
es ist nicht mehr weit.


13.3.05 17:36





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